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Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung haben die Länder Steuerverträge mit ihren Nachbarländern abgeschlossen.

Allgemein gilt, dass die Einkommenssteuer im Land der Beschäftigung entrichtet wird. Aber es gibt auch Ausnahmen, wie zum Beispiel das Arbeiten in zwei Ländern. Falls Sie einen Grenzarbeiter eingestellt haben, müssen Sie dasselbe Verfahren befolgen wie bei der Bezahlung eines inländischen Einwohners und die Steuer muss bei der Quelle einbehalten werden.

Der Arbeitnehmer muss im Beschäftigungsland eine Steuererklärung ausfüllen und zwar auf der Grundlage der Unterlagen, die er von Ihnen und den Finanzämtern erhalten hat. Er muss jedoch auch eine Steuererklärung im Wohnsitzland ausfüllen. Für dieses Einkommen muss er jedoch in seinem Wohnsitzland kein zweites Mal Steuern zahlen, aber zur Feststellung des Steuertarifs für eventuelle Einkünfte, die der Arbeitnehmer in seinem Wohnsitzland erwirbt, werden die im Ausland erworbenen Einkünfte berücksichtigt.

Achtung - für bestimmte Arbeitnehmerkategorien gilt diese Regelung nicht: Beamte und gleichgestellte Personen, internationale Fahrer und entsandte Arbeitnehmer. Für Letztgenannte gilt ein besonderes System. Die EURES-Berater können Sie hierüber eingehender informieren.


 

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